Citrix ist besser denn je – auch wenn das gerade keiner hören will

Man hört es überall: Citrix sei nicht mehr sexy. Zu teuer. Zu wenig Innovation. Der Drive sei raus. Spätestens seit der Übernahme habe man das Gefühl, dass alles nur noch Richtung Cloud gedrückt wird – koste es, was es wolle. Wer cloud-affin ist, schaut sich Azure Virtual Desktop an. Wer on-premises bleiben will, sucht nach günstigeren Alternativen. Und die Citrix-Partner? Wirken oft wie Verwalter statt Gestalter. Kein Feuer mehr. Kein Antrieb.

Ganz ehrlich? Ich kann diese Wahrnehmung verstehen. Aber ich teile sie nicht.
Denn was viele übersehen: Citrix war noch nie so gut wie heute.

Ja, der Preis ist gestiegen. Aber wer nur auf die Lizenzkosten schaut, vergisst den eigentlichen Punkt: Citrix hat in den letzten Jahren massiv nachgelegt. Technologisch, funktional, strategisch. Was früher eine gute Virtualisierungsplattform war, ist heute ein hochintegriertes Werkzeug zur Optimierung von Arbeitsumgebungen – flexibel, sicher und leistungsstark. Das lohnt sich. Vorausgesetzt, man nutzt es auch.

Und genau da liegt das Problem: Viele Citrix-Umgebungen dümpeln vor sich hin. Nicht, weil Citrix schlechter geworden wäre – sondern weil niemand sich die Mühe macht, das volle Potenzial auszuschöpfen. Ich sehe das immer wieder: veraltete Konfigurationen, Features, die nie aktiviert wurden, neue Tools, die keiner kennt. Und dann wundert man sich, warum es sich "nicht mehr lohnt".

Citrix ist keine Altlast. Es ist eine High-End-Plattform.

Die neue Lizenzstruktur mit HMC (Hybrid Multi-Cloud) wird oft als Zwang empfunden – dabei ist sie ein Befreiungsschlag. Eine Lizenz, alles drin: On-Prem, Cloud, NetScaler, Security. Endlich Schluss mit Add-on-Dschungel. Wer will, kann damit seine Infrastruktur konsolidieren und teure Einzelkomponenten abschaffen. VPN-Appliances? Werden überflüssig. Monitoring-Tools? Citrix Observability ist schon drin.

Aber klar: Wer HMC kauft und Citrix weiter wie 2015 nutzt, wird die Vorteile nicht spüren. Es liegt an uns, das zu ändern.

Was geht, wenn man Citrix richtig nutzt? Eine Menge.

  • Mit Workspace Environment Management holen Sie aus schwachen Desktops echte Performance.
  • deviceTRUST ermöglicht kontextsensitiven Zugriff: Unsicheres WLAN? Keine Session.
  • Die Integration von Unicon und eLux macht aus alten PCs wartungsarme Thin Clients.
  • Der Citrix Enterprise Browser erlaubt sicheren SaaS-Zugriff ohne Zusatztools.
  • Autoscale hilft, Cloud-Kosten intelligent zu senken.
  • HDX-Optimierungen wie AV1, EDT Lossy oder Multi-Monitor-Teams machen VDI endlich flüssig.
  • Updates? Laufen automatisch im Rechenzentrum. Keine Patch-Nächte mehr.

Und nicht zuletzt: Compliance ist kein Problem mehr, sondern Standard. DSGVO? Check. HIPAA? Check. Daten zentral, Zugriff protokolliert, Übertragung verschlüsselt. Wer Citrix vernünftig implementiert, hat das Thema Datenschutz schon zur Hälfte gelöst.

Auch in Sachen Hybrid Cloud liefert Citrix: Zentral gesteuert, aber frei in der Wahl der Infrastruktur. Azure, eigenes Rechenzentrum, Private Cloud? Alles kombinierbar. Das bringt Investitionsschutz, Zukunftsoffenheit und Flexibilität für die IT.

Was viele unterschätzen: Citrix hat sich intern stark neu aufgestellt. Die Cloud Software Group hat Ballast abgeworfen, Prozesse gestrafft und sich auf das Kerngeschäft fokussiert. Was wir heute sehen, ist nicht der traurige Rest einer glorreichen Vergangenheit, sondern eine agile, moderne Plattform mit klarer Roadmap. Dazu gehören auch kostenlose Trainingsangebote für Kunden – ein Zeichen, dass man es ernst meint.

Warum dann der Frust? Weil viele Partner und Kunden geistig noch im alten Citrix stecken. Partner, die keine Lust haben, neue Features zu zeigen. Kunden, die denken, ein Versionssprung sei zu aufwendig. Und plötzlich nutzt man nur 50 % der Funktionen und meckert über 100 % der Kosten. Wer sich aber die neuen Releases anschaut, etwa LTSR 2402, wer testet, aktiviert, neugierig bleibt, merkt schnell: Das ist nicht XenApp von gestern, das ist ein Workplace-Framework für morgen.

Und ja: Microsoft drückt AVD mit aller Kraft in den Markt. Wer rein in Azure denkt, wird vielleicht schwach. Aber wer vergleicht, merkt: Drucker-Mapping, Teams-Optimierung, granulare Richtlinien, zentrale Verwaltung – all das ist bei Citrix besser. Und am Ende oft sogar günstiger, wenn man Drittanbieter-Tools und Supportaufwand mitrechnet.

Mein Fazit:
Citrix ist nicht tot. Es ist nur verdammt schlecht erklärt. Und viel zu selten gut genutzt. Wer sich heute neu damit beschäftigt, findet eine moderne Plattform für flexible, sichere, nachhaltige IT-Arbeit. Wer sie liegen lässt, weil er von gestern denkt, wird morgen Probleme haben.

Ich sage: Schluss mit dem Dornröschenschlaf. Citrix ist wach. Und bereit.
Die Frage ist: Sind Sie es auch?

Lust auf einen Perspektivwechsel? Dann sprechen Sie mit uns.

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