Sich einem alternativen Wohnprojekt anschließen

Könnte so eine gemeinschaftliche Wohnform das Richtige für mich sein? Um das herauszufinden, können Sie mit bereits bestehenden Initiativen Kontakt aufnehmen, um einen Einblick in deren Zusammenleben und Alltag zu gewinnen. Sowohl bei der Stiftung trias als auch dem FORUM gemeinschaftliches Wohnen gibt es detaillierte Beschreibungen vieler Wohnprojekte mit Kontaktdaten wie etwa „Der Wohnprojekte-Atlas“ vom Niedersachsenbüro Neues Wohnen im Alter. Ob in der unmittelbaren Umgebung entsprechende Initiativen bestehen, erfahren Sie auch über kommunale Beratungsstellen, Seniorenbeiräte oder Sozialverbände. Ist die Entscheidung zugunsten einer bestimmten gemeinschaftlichen Wohnform gefallen, ist für Singles oder Paare der naheliegendste Weg, sich einem bereits bestehenden oder in Planung befindlichen Projekt anzuschließen.

Die wichtigsten Kontaktbörsen für diese ‚Partnersuche‘ sind die Portale von Stiftung trias, FORUM gemeinschaftliches Wohnen, Bring-Together und Immobilien Scout sowie Kleinanzeigen online oder in der Lokalpresse. Allerdings verzeichnen diese Portale stark gestiegene Anfragen nach gemeinschaftlichen Wohnformen besonders für das Wohnen im Alter. Denn, so die Beobachtung von Sönke Eickmann von der Stiftung trias, „viele Menschen wünschen sich in diesem Lebensabschnitt, in einer Gemeinschaft zu wohnen, am liebsten in einem Mehrgenerationen-Modell“. Auch Mary-Anne Kockel von Bring-Together beobachtet ein stetig wachsendes Interesse der Generation 55+ an gemeinschaftlichen Wohnformen. Ihr Anteil an den erstellten Profilen auf der Plattform stieg von 27,99 Prozent im Jahr 2020 auf derzeit 46,67 Prozent. Aber auch hier übersteigt die Nachfrage das Angebot. So wurden im letzten Jahr 146 Mehrgenerationen-Projekte eingestellt, aber 1181 Personen suchten nach einer solchen Wohnmöglichkeit. Zwar haben die kommunale und genossenschaftliche Wohnungswirtschaft die veränderten Wohnwünsche und -bedürfnisse einer sich wandelnden Gesellschaft erkannt und bauen immer öfter gemeinsam mit anderen Trägern für solche Projekte geeignete Immobilien. Dennoch reicht das Angebot an freien Plätzen derzeit noch nicht. Da bei der Wahl sowohl von Projekt als auch Bewerberin oder Bewerber sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, kann die Suche natürlich trotzdem erfolgreich sein.

Kosten: Bei vielen der Projekte sind – egal ob bei Miete oder Kauf – dauerhaft bezahlbare Wohnkosten das erklärte Ziel. Erreicht wird das häufig durch Kauf oder Erbpacht günstiger Grundstücke der öffentlichen Hand, KfW-Kredite und Fördermittel zum Beispiel für die Sanierung maroder Gebäude wie ehemalige Schulen oder Kasernen und/oder einer Genossenschaft als Träger. Bei der Maro-Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen zahlt man beispielsweise für eine 50qm Wohnung 25.000 Euro Pflichtanteil in Raten je nach Baufortschritt und eine Monatsmiete von 500 Euro plus 100 Euro Nebenkosten. Bei frei finanzierten Objekten muss man dagegen mit den marktüblichen Kosten rechnen.

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